Geweihte und Zauberer

 

In DSA4 funktionieren Zauberer und Geweihte völlig anders, in DSA5 genau gleich. Ilaris geht hier einen Mittelweg mit kleinen Unterschieden, die das Spielgefühl massiv beeinflussen. Wie genau, berichtet Suilujian.

In meinen letzten beiden Beiträgen habe ich die Repräsentationen der Zauberwirker und die Traditionen der Geweihten vorgestellt. Dabei dürften vor allem die Gemeinsamkeiten aufgefallen sein. Aber im aventurischen Hintergrund verhalten sich Magie und Götterwirken deutlich unterschiedlich. Wie also unterscheiden sie sich in Ilaris?

Angeborene Magie, erlerntes Götterwirken
Zauberer sollten in Ilaris im Allgemeinen von Spielbeginn an Zauberer sein (Ausnahmen sind aber möglich). Dagegen können sich eure Charaktere auch im späteren Spielverlauf weihen lassen. Dazu kommt, dass viele der Möglichkeiten von Geweihten günstiger, aber auch spezialisierter sind als die von Zauberern. Einem Geweihten stehen vier Vorteilsbäume und drei oder vier Fertigkeiten offen; ein Zauberer kann dagegen eine Auswahl aus sechs Vorteilsbäumen und bis zu 20 magischen Fertigkeiten.

Karma und Astralenergie
Zauberer und Geweihte greifen auf unterschiedliche Ressourcen zu. Dabei regeneriert Astralenergie deutlich schneller als Karma, und weitere Vorteile können die Regeneration von Astralenergie leicht weiter steigern. Dafür kosten Liturgien meist weniger Karma als vergleichbare Zauber.
Die Größe dieser beiden Speicher ist aber gleich groß. Als Resultat können Zauberer deutlich häufiger zaubern als Geweihte ihre Liturgien wirken – aber Geweihte haben das größere Potential für wirklich mächtige Effekte.

Einschränkungen und Vorteile
Sowohl Zauberer als auch Geweihte erhalten mit der ihrer Repräsentation oder Tradition Einschränkungen und Bonusse. Diese beziehen sich bei den Geweihten auf die Glaubensvorstellungen, ein Swafnirgeweihter bekommt also einen Bonus, wenn er auf See Liturgien wirkt und einen Malus, wenn er einen Walfänger zu heilt. Bei Zauberern beziehen sich Einschränkungen und Bonusse auf den Zaubervorgang selbst, zum Beispiel kann ein Gildenmagier Störungen nur schwer ignorieren.

Magische Einzelgänger und die Gemeinschaft der Gläubigen
Zauberer zaubern meist alleine. Sie können zwar den Unitatio lernen, der gemeinsames Zaubern ermöglicht, aber das war es schon mit den Möglichkeiten von Zauberern, gemeinsam tätig zu werden. Auch sind Masseneffekte für Zauberer teuer. Im Gegensatz dazu können Geweihte Vorteile erwerben, die gemeinsames Wunderwirken ermöglichen, Masseneffekte vergünstigen, und Erleichterungen für Mitbeter geben. In anderen Worten sind Geweihte also deutlich stärker auf die Stärkung von Gruppen Gläubiger ausgelegt und Magier auf einzelne Effekte, mit denen sie sich selbst oder einzelnen Verbündeten helfen können.

Fazit
Alles in allem sollen diese Unterschiede das Spielgefühl zwischen Zauberern und Geweihten unterschieden: Magier können jeden Tag zaubern, wenn sie wollen – aber ihre Magie bleibt dann recht schwach. Geweihte dagegen wirken ihre Wunder deutlich seltener – haben dann aber auch deutlich weniger Probleme, grosse Wirkungen zu erzielen.

Liebe Grüße,
Suilujian

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